amiron Treuhand GmbH
Steuerberatungsgesellschaft

Artikel der Ausgabe Herbst 2016

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    Gesetz gegen Registrierkassenbetrug

    Neue Maßnahmen gegen Steuerverkürzung

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    Parkmöglichkeiten für Hotelgäste

    Anwendung des Regelsteuersatzes von 19 %

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    Mindestlohn 2017

    Mindestlohn steigt auf € 8,84

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    Gewinnzuschätzung im Hotel- und ...

    Mangelhafte Kassenaufzeichnungen und Aufbewahrungspflichten

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    Familienhotel einer Körperschaft

    Hotel kein steuerbegünstigter Zweckbetrieb

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    Essen auf Rädern

    Absetzbar sind die Kosten für Aufwendungen für das Einkaufen von Lebensmitteln für den eigenen ...

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    Bewirtungsrechnungen ab 2017

    Höhere Betragsgrenze für Kleinbetragsrechnungen

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    Neue Sozialversicherungs-Rechengröß...

    Beitragsbemessungsgrenzen Renten- und Arbeitslosenversicherung

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Essen auf Rädern

Schnitzerl

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Für Aufwendungen im Zusammenhang mit sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen können Steuerermäßigungen in Anspruch genommen werden. Die Steuer wird auf Antrag um 20 % der Aufwendungen, höchstens jedoch um € 4.000,00 ermäßigt (§ 35a Einkommensteuergesetz- EStG). Voraussetzung für den Steuerabzug ist, dass es sich bei der in Anspruch genommenen Dienstleistung um eine typische Leistung handelt, die im Haushalt erbracht wird.

Essenslieferungen

Lassen sich Steuerpflichtige (im Streitfall Eheleute) regelmäßig Mahlzeiten zum Verzehr in ihren Haushalt liefern, z. B. von einer nahe gelegenen Gastwirtschaft oder von einem Heimservice, liegt keine haushaltsnahe Dienstleistung vor, da die Mahlzeiten nicht im Haushalt der Steuerpflichtigen zubereitet werden. Die Steuerermäßigung scheidet demzufolge aus. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden (vom 15.7.2011, 14 K 1226/10 E). Zwar handelt es sich bei den Aufwendungen für die Zubereitung und Lieferung der Mahlzeiten grundsätzlich um „Aufwendungen für eine typischerweise im Haushalt anfallende Leistung“, wie der Senat festgestellt hat. Die Dienstleistung als solche ist damit also haushaltsnah, wird aber nicht im Haushalt des Steuerpflichtigen, sondern im anliefernden Unternehmen erbracht.

Fazit

Steuerpflichtige können den Steuerabzug für haushaltsnahe Dienstleistungen im Zusammenhang mit Mahlzeiten nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese im eigenen Haushalt zubereitet werden. Absetzbar sind auch die Kosten für Aufwendungen für das Einkaufen von Lebensmitteln für den eigenen Haushalt.

Stand: 28. September 2016

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