amiron Treuhand GmbH
Steuerberatungsgesellschaft

Artikel der Ausgabe April 2018

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    Der neue Koalitionsvertrag

    Die wesentlichen steuerlichen Neuerungen

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    Doppelte Haushaltsführung

    Eine Stunde Fahrzeit zumutbar

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    Zinsen für Steuerforderungen

    6 % pro Jahr sind angemessen

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    Werbungskostenabzug beim ...

    Eigener Hausstand im Inland Voraussetzung

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    Geplante Reform der Grundsteuer

    Neuerungen aus dem Koalitionsvertrag

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    Gewinne und Verluste mit ...

    Kryptowährungen erfreuen sich stetiger Beliebtheit.

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    20 % Steuerermäßigung auch bei ...

    Steuerpflichtige können Aufwendungen für Handwerkerleistungen steuerlich geltend machen.

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    Bibersperre keine außergewöhnliche ...

    Ein Steuerpflichtiger machte Aufwendungen für die Errichtung einer Bibersperre in seinem Garten als ...

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Doppelte Haushaltsführung

Würfeln und Münzen

Doppelte Haushaltsführung

Aufwendungen eines Arbeitnehmers für eine doppelte Haushaltsführung können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Steuerlich absetzbar sind Kosten für Unterkunft und Verpflegung bis zu € 1.000,00 im Monat sowie Aufwendungen für eine wöchentliche Familienheimfahrt (§ 9 Abs. 1 Nr. 5 Einkommensteuergesetz-EStG). Strittig war bisher, unter welchen Umständen die Anmietung einer Zweitwohnung steuerlich anzuerkennen ist.

Eine Stunde zumutbar

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass eine Zweitwohnung nur notwendig und anzuerkennen ist, wenn die Fahrzeit von der Hauptwohnung mehr als eine Stunde Fahrzeit beträgt (Urteil vom 16.11.2017, Az.: VI R 31/16). Liegt die Fahrzeit unter einer Stunde, liegt auch die Hauptwohnung nach Auffassung des BFH am Beschäftigungsort. Ob Wohnort und erste Tätigkeitsstätte innerhalb derselben Stadt oder Gemeinde liegen, ist unbedeutend. Entscheidend ist, ob die Arbeitsstätte in zumutbarer Weise täglich von der Hauptwohnung zu erreichen ist.

Der Fall

Im Streitfall hatte ein Arbeitnehmer eine Zweitwohnung sechs Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt angemietet. Die Hauptwohnung, in der er mit seiner Ehefrau lebte, war aber nur 36 Kilometer vom Beschäftigungsort entfernt – und damit unterhalb einer Stunde Fahrzeit.

Stand: 26. März 2018

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